Aldos Feuerwerk
An meine gechillte Gemeinde, an Euch meine Freunde!
Wäre ich im Besitz von Muskeln wie man sie in eigentlichen Sinne wahrnimmt, hätte ich nach meiner Nacht im Blackhawk wahrscheinlich (oder sogar mit Sicherheit) fürchterlichen
Muskelkater gehabt, als ich mehr oder weniger im Vollbesitz meiner Kräfte den Sonntagmorgen in Angriff nahm. Das Wetter war etwas durchzogen und so beschloss ich eine Fahrt auf der Münsterfähre -welche Kleinbasel mit Grossbasel verbindet- zu wagen.
Inkognito schlich ich mich auf das schöne Holzboot und an der anderen Seite angekommen, schwebte ich hinüber unter die Wettsteinbrücke und da sah ich ihn –unseren Chill.
Benommen von seinem in meinen Augen glänzenden Antlitz sass ich da und weinte dicke Chiller Tränen der Rührung, sah mein Chill am Rhy doch so wundervoll aus…!
Gerne hätte ich diesen Anblick purer Schönheit noch länger betrachtet, doch die Daycrew war schon mitten im Geschehen angekommen und so wollte ich auf keinen Fall verpassen was meine Freunde auf ein neues auf die Beine stellten. Gemählich und völlig gechillt schwebte ich auf der Höhe der Pfalz und war auf ein neues überaus erstaunt über den Tatendrang dieses für uns so unverzichtbaren Teams. Zufrieden begab ich dann in meinen Weidling um mich auf den nächsten nahenden Abend an meinem Chill am Rhy vorzubereiten. Als ich wieder zu mir kam, aus wunderschönen Träumen gerissen, genehmigte ich mir ein Gibfeli und inspizierte unsere kleine Welt an unserer Basler RHYviera. Ohne jedwede Beanstandungen lauschte ich dann der briefing Ansprache an unsere Bar Crew und freute mich über den Tatendrang, welchen man so einigen dieser Crew ansehen konnte. So ging mein Treiben hin und her und endlich eröffnete der Chill am Rhy an diesem ersten Sonntag seine Tore. Keine Wolke am Himmel aber doch sehr schwül, wurden wieder viele Chiller erwartet und so kam es, dass die Crew tatsächlich einiges zu tun bekam und ausgelastet war. Für mich hiess dies mal wieder die Öhrchen offen halten und präzise beobachtend, gesellte ich mich so unter meine Chill Gemeinde.
Harrend der Dinge die da kommen schwebte ihn unser Backoffice, in welchem sich die üblichen Verdächtigen aufhielten: Jannick unsere Buchhaltungs-Queen, Dome „the Apple Mac Instructor und Colin, der die Hospitality am laufen hält. Abseits dieses hektischen Treibens füllte sich unser Himmel auf Erden zusehends und es war mir, als fühlte ich mich in einer Zeitmaschine -zurück gesetzt in die Chill`s der vergangenen Jahre:
überall sah ich Menschen in Eintracht zusammen sitzen, die einen waren in Unterhaltungen vertieft und andere wiederum genossen unsere Lichter Pracht, der ein oder andere hielt selbige auf Foto fest. Selig wie ich war sog ich die Stimmung in mich auf, fast so, als würde man mir eine Infusion meines lebenselexier verabreichen. Munter, heiter und entspannt wie die Allgemeine Stimmung war, hatte auch ich meine Freude und machte mich auf zu neuen Ufern, was in diesem Fall bedeutete, dass ich nach etwas Ausschau hielt, was ich euch heute noch nicht verraten möchte…in meinem Weidling fand ich mich zu später Stunde jedoch mit einem Lächeln wieder!
Der Montagmorgen begann für mich wie für jeden Menschen (obwohl ich keiner bin) mit einigermassen schlechter Laune; hatte ich es mit dem Genuss des köstlichen –um nicht zu sagen kostbaren- Em Basler sy Bier schlicht und ergreifend übertrieben. Katerstimmung war angesagt und so schleppte ich mich über unsere Rhyviera anstatt (wie es meiner würdig wäre) darüber hinweg zu schweben. Grosses kündigte sich an an diesem Montag und ich sah zu, wie Dani, Dome, Quirin, Sven und Colin das Set-up für ein Apèro besprachen. Stühle, Tische und ganze Absperrungen wurden errichtet und umgestellt. Doch je mehr besprochen und gerätselt wurde, desto mehr düngte mir, das da etwas grosses im kommen war. Nachdem alle zuvor genannten wieder verschwunden waren, sah ich unseren Chef de Bar Sven weit hinten an der Absolut Stehbar fleissig mit unserer Barmaid Meret ein Catering vorbereitem. Feinste Häppchen wurden stilgerecht hergerichtet und auf erlesenem Porzellan arrangiert.
Sven war an diesem Abend damit beauftragt worden eine 30 köpfige Gruppe von Chillerm zu betreuen, für welche unser Team exklusiv den hinteren Teil des Chill am Rhy inklusive Stehbar reservierte.
Im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass der Gastgeber des Apèros seinen 62. Geburtstag bei und feierte und so wurde ich Zeuge eines Feuerwerkes welches für Aldo`s Geburtstag arrangiert wurde und perfekt mit unserem vorhandenen Lichterspiel korrespondierte. Auch an diesem Abend sah ich -bei angenehmen Temperaturen- unsere Gäste in atemberaubender Gelassenheit dem Geist des Chill am Rhys folgen und erfreute mich an der Stimmung und die Seele des Chill an diesem Abend. Lange nachdem unsere Gäste an diesem Abend unseren Erholungsort verliessen, sass ich noch auf meiner Mauer auf der Pfalz und sah, wie unsere Barcrew mit Ihrem Mitglied Felix auf dessen Geburtstag anstiessen. Wie viele Birthday Chansons zum Besten gegeben wurden und wie viele Gläser zum Prost erhoben wurden weiss ich nicht en`detail, denn auch ich benötige meine Nachtruhe und war zu diesem Zeitpunkt bereits im Land der ewigen Freude…!
Es gibt bekanntlich wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen –sagte Mahatma Ghandi.
Niemals bin ich ohne euch, vielmehr immer dort, wo Ihr –meine Freunde- mich brauchen werdet…!
Mein Name ist Chillbert -ich bin geCHillt und Ihr werdet mir folgen!